Dienstag, 18. November 2008 um 21:46 |
Die Ausstattung aller Kindergärten mit einer Kiste voller Utensilien, die dem Bewegungsdrang der Kinder Rechnung tragen und ihr Koordinationsvermögen schulen begann 1994 mit der „roten Spielekiste“.
Nachfolger war ab 1998 die sogenannte „move-it Box“, die dank der Unterstützung durch unsere Sponsoren mit neuen und den veränderten Anforderungen angepaßten Materialien ausgestattet waren.
Diese Boxen sind mittlerweile unentbehrlich geworden und müssen regelmäßig aktualisiert und nachgefüllt werden.
Dienstag, 18. November 2008 um 21:41 |
An 16 Grundschulen der Stadt Delmenhorst wurden auch im Jahre 2007 die Fahrradprüfungen abgenommen. Insgesamt wurde das Verhalten von ca. 500 Grundschüler im Verkehrsraum geprüft.
Auch im Herbst 2007 hat die örtliche Polizei wieder im Rahmen der Aktion „Sicheres Rad“ ca. 3.250 Fahrräder überprüft, damit die Schulkinder gut gerüstet in die dunkle Jahreszeit fahren konnten. Am besten abgeschnitten hat in 2007 die Klasse 4a der Wilhelm-Niermann-Grundschule, wofür die Verkehrswacht als Dankeschön Kinokarten spendierte.
Dienstag, 18. November 2008 um 21:40 |
Dank des unermüdlichen Einsatzes der Polizeiinspektion Delmenhorst konnten im vergangenen Jahr 3252 Räder an den Schulen in Delmenhorst technisch überprüft werden. Das beste Ergebnis erziehlte die Klasse 7a der Realschule Lilienstraße.
Dienstag, 18. November 2008 um 21:40 |
Für die Mofaprüfungen der 16jährigen an den weiterführenden Schulen stellt die Verkehrswacht die Fahrzeuge zur Verfügung, die wenn nötig auch repariert oder erneuert werden. Auch hier wird Wert darauf gelegt, daß die Heranwachsenden die entsprechenden theoretischen Kenntnisse nachweisen, die für die Teilnahme am motorisierten Verkehr unerläßlich sind.
Dienstag, 18. November 2008 um 21:39 |
Das war nun wirklich einmal Intensiv-Verkehrsunterricht der ganz anderen Art. Wer darf schon ohne Weiteres mit polizeilicher Genehmigung einem "Rausch" fröhnen. Nun, die 10. Klassen der Realschule Wilhelm-von-der-Heyde in Delmenhorst durften es, wenn auch unter etwas anderen als den sonst üblichen Bedingungen. Sie testeten als erste unter buchstäblich eigenem Körpereinsatz die von der Verkehrswacht Delmenhorst gesponsorte "Rauschbrille". Sie simuliert einen alkoholisierten Zustand von 1,2 Promille und liefert dem Träger schon ein recht diffuses, konturenverwischtes Bild seiner Umgebung. Unter polizeilicher Anleitung und Aufklärung machten die 16-17jährigen Rauscherfahrungen ohne sich dabei in die reelle Gefahr begeben zu müssen. So war es schon ein kleines Kunststück, auch nur einen zugeworfenen Tennisball einigermaßen einzufangen. Hinzu kommt, dass durch den etwas verschobenen Blick, der durch die Brille simuliert wird, auch das eigene Gefühl für Balance und Standsicherheit ins Wanken gerät - genau wie bei steigendem Alkoholpegel. Beim Fahrradfahren zum Beispiel wäre man kaum in der Lage, "in der Spur" zu bleiben, geschweige denn, das Gleichgewicht zu halten.
Die Brille sei "viel intensiver und realistischer als ein Fahrsimulator", so ein Schüler.
Ein anderer sagte nach seinem visuellen Erlebnis:
"Ich war noch nie betrunken oder high. Jetzt weiß ich wie ätzend das ist."
Schon nach diesem ersten Einsatz steht also fest: Diese Rauschbrille wird ein unentbehrliches Utensil in der präventiven Verkehrssicherheitsarbeit der Delmenhorster Polizei werden. Angedacht ist bei der örtlichen Verkehrswacht bereits, eine weitere Brille in anderer "Sehstärke" anzuschaffen.